publikationen und downloads

Veröffentlichungen und Berichte.

Informationen zur Meldepflicht
Publikationen

Vogel, T.; Bauer-Auch, C.; Grasy, C.; Halber, M.; Morakis, P.: Qualitätssicherung in der Dermatologischen Onkologie: Lymphknotenmanagement beim Plattenepithelkarzinom der Haut. 30. Deutscher Hautkrebskongress 2020. Virtuell, 09.-12. September 2020.

Bauer-Auch, C.; Vogel, T.; Grasy, C.; Halber, M.; Morakis, P.: Qualitätssicherung in der Dermatologischen Onkologie: Mikrographisch kontrollierte Chirurgie beim Plattenepithelkarzinom der Haut. 30. Deutscher Hautkrebskongress 2020. Virtuell, 09.-12. September 2020.

Kanz, F.; Häberlin, J.; Morakis, P.; Englert, J.: Nicht kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC): Therapiestrategien bei operierten Patienten im Stadium IIIA – eine Auswertung klinischer Daten des Krebsregisters Baden Württemberg. 34. Deutscher Krebskongress 2020. Berlin, 19.-22. Feburar 2020.

Bauer-Auch, C.; Vogel, T.; Oswald, C.; Morakis, P.; Englert, J.: Lymphknotenmanagement in der Dermatologischen Onkologie. 29. Deutscher Hautkrebskongress. Ludwigshafen, 11.-14. September 2019.

Bauer-Auch, C.; Oswald, C.; Vogel, T.; Morakis, P.; Englert, J.: Erste landesweite Qualitätskonferenz Dermatologische Onkologie. 28. Deutscher Hautkrebskongress. Stuttgart, 13.-15. September 2018.

Häberlin, J.; Kanz, F.; Englert, J.: Ergebnisse des 1. Landesqualitätsberichts Onkologie Baden-Württemberg 2017. 33. Deutscher Krebskongress 2018. Berlin, 21.-24. Feburar 2018.

Bauer-Auch C. S.; Sandu C.; Ganteridou S.; Englert J.: Das Klinische Krebsregister Baden-Württemberg als Datenquelle für die Patientenversorgung. Quality of cancer care 2017. Berlin, 30.-31. März 2017.

Kimmig, A.; Balzer, B.; Beermann, A.; Bucher, A.; Hofmann, D.; Oswald, C.; Wolf, M.; Englert, J.: Regional Quality Discussion Board and Benchmarking of Cancer Care Quality in Baden-Wuerttemberg (BW), Germany. 32. Deutscher Krebskongress. Berlin, 24.-27. Februar 2016.

Hofmann, D.; Kimmig, A.; Englert, J.: Qualitätskonferenzen in Baden-Württemberg. MEDIZIN Fachmesse u. Kongress. Stuttgart, 27.-29. Januar 2016.

faq

Häufig gestellte Fragen.

Teilnahme an regionalen Qualitätskonferenzen
Wer kann an den Qualitätskonferenzen teilnehmen?

Die Qualitätskonferenzen richten sich an alle Ärztinnen und Ärzte aus Krankenhäusern, Tumorzentren, Onkologischen Schwerpunkten und niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die mit der onkologischen Behandlung von Patienten betraut sind. Der Schwerpunkt der regionalen Qualitätskonferenzen liegt auf dem kollegialen und intersektoralen Austausch. Ziel sollte es dabei sein, die Versorgungsqualität weiter zu verbessern.

Wir bitten um eine entsprechende vorherige Anmeldung über unsere Homepage.

Welche Vorteile hat die Teilnahme an den Qualitätskonferenzen?

Durch Ihre Teilnahme können Sie sich mit Kolleginnen und Kollegen in Ihrer Umgebung (Region / Landkreis) zur optimalen Versorgung und Behandlung mit Beachtung individueller Gegebenheiten (z. B. Komorbiditäten Ihrer Patienten) austauschen. So können Sie sich bei der Verbesserung der Versorgungsqualität maßgeblich beteiligen.

 

Der kollegiale Austausch im geschützten Rahmen soll die Qualitätsverbesserung in der onkologischen Versorgung der Patienten in Baden-Württemberg weiter voranbringen. Die Analysen der Geschäftsstelle Qualitätskonferenzen gehen auf die leitlinien-gerechte Versorgung der Patienten ein. Die unterschiedlichen Leistungserbringer haben so auch die Möglichkeit der Diskussion der ausgewerteten Krebsregisterdaten im Vergleich zu aktuellen Publikationen.

 

Die sektorenübergreifende Arbeit und der interdisziplinäre Austausch zwischen den beteiligten Fachrichtungen zeichnet die Qualitätskonferenzen aus. Gerade der fachliche Austausch hinsichtlich der Diagnosestellung und Therapie von onkologischen Erkrankungen stellt auf Grundlage der gezeigten Daten eine wichtige Säule dieser Konferenzen dar.

Können Dokumentare an den Qualitätskonferenzen teilnehmen?

Die primären Teilnehmer der Konferenzen sind die an der Behandlung maßgeblich wirkenden Ärztinnen und Ärzte. Diese können sich bei Bedarf von Ihren Dokumentaren begleiten lassen. Der Inhalt der Konferenzen zielt jedoch in erster Linie auf medizinische Inhalte. Zu Fragen bezüglich der Datenqualität und Dokumentation bietet das KRBW regelmäßig gesondert kostenlose Schulungen bzw. Veranstaltungen an (z.B. Tumordokumentations-, Melderportalschulung).

Analysen der QualiKo
Wie wird über die Inhalte der Qualitätskonferenzen bestimmt?

Die Inhalte der Qualitätskonferenzen werden der Landesqualitätskonferenz durch die Geschäftsstelle Qualitätskonferenzen vorgeschlagen. Die Landesqualitätskonferenz setzt sich aus einer Expertengruppe und einer Fachgruppe zusammen (weitere Infos zur Landesqualitätskonferenz finden Sie hier). Dabei stehen vor allem Tumoren im Vordergrund, zu denen aktuell S3-Leitlinien vorhanden sind. Anregungen aus den regionalen und landesweiten Qualitätskonferenzen werden hierbei berücksichtigt. Unabhängig davon stehen Experten in den jeweiligen Fachgebieten beratend zur Seite.

Werden in die Auswertungen der Qualitätsindikatoren aus den Leitlinien auch individuelle patientenbezogene Faktoren einbezogen?

Unter patientenbezogenen Faktoren sind das Alter und Geschlecht, Komorbiditäten aber auch Ablehnung der Therapie durch den Patienten zu verstehen. Diese Faktoren können unterschiedlich in den Land- und Stadtkreisen verteilt sein, z.B. durch regionale Unterschiede in der Bevölkerungszusammensetzung. In bisherigen Auswertungen werden diese Faktoren in der Regel nicht einberechnet. Langfristig sind aber risikoadjustierte Auswertungen geplant. Hierzu muss die entsprechende Datenqualität (Vollständigkeit und Vollzähligkeit) vorliegen. Daher arbeiten die regionalen Qualitätskonferenzen an einer validen Datengrundlage um Fehlinterpretationen durch unzureichende Datenqualität zu vermeiden.

Welche Entitäten werden in den Qualitätskonferenzen behandelt?

Tumoren, zu denen es S3-Leitlinien gibt, stehen im Fokus. Zukünftig geplante Auswertungen zu weiteren Tumoren werden in der Landesqualitätskonferenz empfohlen. Nach dem Start der Qualitätskonferenzen im Jahr 2015 mit den Entitäten Kolorektale Karzinome und Pankreaskarzinom, konnten die Analysen der QualiKo auf weitere Fachbereiche ausgedehnt werden:

  • Uroonkologie
  • Gynäkoonkologie
  • Dermatoonkologie
  • Systemische Erkrankungen
  • Kopf-Hals-Tumoren
  • Lungenkarzinome
  • Radioonkologie
  • Qualitätskonferenzen für Pathologen
Auswertung der Daten und Pseudonymisierung
Werden die Daten der Einrichtungen in den Einrichtungsvergleichen offengelegt?

Sofern Einrichtungen miteinander verglichen werden, erfolgt eine Pseudonymisierung der zu vergleichenden Krankenhäuser bzw. Praxen. So wird ein geschützter Rahmen für die Qualitätsdiskussion gewährleistet.

Wer hat Zugriff auf die Daten/die Meldungen aus meiner Einrichtung?

In die personenbezogenen Daten hat nur die Vertrauensstelle Einsicht. Die klinischen Daten ohne Personenbezug können lediglich von den Mitarbeitern der Geschäftsstelle Qualitätskonferenzen und der Klinischen Landesregisterstelle eingesehen werden. Sie werden nur im Rahmen der durch die Gesetzgebung vorgesehenen Zwecke verwendet. Für weitere Informationen wird auf die Website des Krebsregisters Baden-Württemberg verwiesen.

 

Wie kann man Einsicht in die Handouts mit den Analysen der Krebsregisterdaten erhalten?

Die Berichte können über die Homepage der QualiKo heruntergeladen werden. Sie erhalten von der Geschäftsstelle Qualitätskonferenzen einen Link und ein Passwort per E-Mail, wenn für Ihren Fachbereich ein neuer Bericht zum Download bereitsteht.

 

Können Patienten Qualitätsberichte bei der Geschäftsstelle Qualitätskonferenzen anforden?

Für die breite Öffentlichkeit stellt die QualiKo jährlich den Landesqualitätsbericht Onkologie zur Verfügung. Dieser enthält Auswertungen der Qualitätskonferenzen des vergangenen Jahres im Überblick. Die Berichte der regionalen und landesweiten Qualitätskonferenzen werden auf der Homepage der QualiKo den Einrichtungen und Praxen in einem geschützten Download-Bereich zur Verfügung gestellt. Patienten erhalten darauf keinen Zugriff.

Wie erfolgt die Pseudonymisierung in den Analysen?

Die meldenden Einrichtungen und Praxen werden zufällig zu Pseudonymisierungsnummern zugeordnet (die Methodik zu den Analysen ist im Bericht dokumentiert). So ist gewährleistet, dass kein Rückschluss auf das Krankenhaus/die Praxis möglich ist.